Silicea – Kieselsäure

By | 12. Januar 2020

Silicea welches oft auch als Kieselsäure bezeichnet wird, besteht aus den Sauerstoffsäuren des Siliziums Siliceas. (Wiki -Kieselsäure) kommt in der Natur reichlich im Ackerschachtelhalm der Kieselalge und Brennnessel vor aber auch in Gestein wie dem Bergkristall und Granit. Es findet sich zudem in Gewässern und in tierischen sowie pflanzlichen Flüssigkeiten wieder. Fälschlicherweise wird Silicea oft mit Kieselerde verwechselt. Beide Stoffe enthalten zwar die gleichen Siliziumsauerstoffsäuren doch bei der Kieselsäure liegen die Stoffe als nur wenigen Nanometer kleine Partikel vor. Durch die winzige Größe, der im Kieselsäure Gel vorhanden Partikel wird das Silicea zu ca. 95% vom menschlichen Körper aufgenommen. Wohingegen die Kieselerde nur zu ca. 1% aufgenommen werden kann

Kieselsäure Gewinnung / Herstellung

Für die Herstellung von Silicea Gel und Silicea Globuli Potenzen wie Silicea D12 wird vorzugsweise der Ackerschachtelhalm verwendet oder die Kieselsäure aus den Ablagerungen der Kieselalge. Denn nach dem Absterben dieser lagert sich Kieselsäure aus den Zellwänden der Kieselalge ab. Kieselsäure kann jedoch auch durch chemische verfahren aus Siliciumdioxid gewonnen werden.

Für den menschlichen Organismus ist Kieselsäure ein unverzichtbarer Stoff um Kollagen zu bilden, welches von Sehnen und Knochen aber auch für die Bildung neuer Hautzellen, Haaren und Nägeln benötigt wird. Die Anwendungsgebiete von Silicea sind vielseitig, oft wird es bei langsam heilenden Wunden, Hauptproblemen, Nierenerkrankungen und Knochenbrüchen zur besseren Heilung eingesetzt. Silicea hilft zudem gegen Gicht, da es eine entsäuernde Wirkung besitzt. Diese entsäuernde Wirkung besitzt zudem einen positiven Effekt auf die Psyche.

Silicea Anwendung und Anwendungsgebiete

Silicea gibt es zum Einnehmen als Globuli Silicea und zur äußerlichen Anwendung als Silicea Gel bzw. Silicea Salbe. Silicea Gel eignet sich vor allem bei Hauptproblemen wie Akne und zum Schutz vor Hautalterung sehr gut, das Gel kann auch mit etwas Mineralwasser verdünnt eingenommen werden. Von vielen wird eine gleichzeitige Einnahme und äußerliche Anwendung für einen besseren Behandlungserfolg empfohlen. Hier nun eine Liste mit möglichen Anwendungsgebieten von Silicea.

Anwendungsgebiete Silicea

• Abszess
• Akne
• Angst
• Arthrose
• Beingeschwüre
• Besenreiser
• Blutergüsse
• Brüchige Nägel
• Eiterungen
• Erschöpfung
• Gereiztheit
• Gewebeschwäche
• Gliederzucken
• Haarausfall

• Hautentzündung
• Hautjucken
• Hüftgelenkserkrankungen
• Insektenstich
• Knochenbruch
• Kopfschmerzen
• Krampfadern
• Kälteempfindlichkeit
• Leistenbruch
• Lichtempfindlichkeit
• Lärmempfindlichkeit
• Ohrgeräusche
• Pusteln
• Rheuma

• Rückenschmerzen
• Schlafstörungen
• Schnittwunden
• Schwangerschaftsstreifen
• Schweißregulierung
• Schürfungen
• Sonnenbrand
• Stress
• Unreine Haut
• Verbrennungen
• Verstopfung
• Weiche Nägel
• Wund liegen

Wie viel Silicea steckt im Ackerschachtelhalm?

In keiner anderen Pflanze ist der Silicea Anteil so hoch wie im Ackerschachtelhalm, er liegt beigetrockneten Pflanzenteilen bei ca. 10%. Doch nicht nur das auch die Bioverfügbarkeit, der im Ackerschachtelheim vorhanden Silicea ist sehr hoch. Er liegt bei einem Presssaft bei ca. 40% und beim Extrakt sogar bei über 95%.

Ackerschachtelhalm als Tee

Bei der Verwendung des Ackerschachtelhalms als Getränk in Form von Tee muss beachten werden, das dieser mindesten 2 Stunden lang köcheln muss, so das sich das in der Pflanze vorhandene Silicea lösen kann.

Silicea in Brennnessel entdeckt

Wer keinen Ackerschachtelhalm zur Verfügung hat, kann sich auch einen Tee oder Presssaft aus Brennnesseln hergestellt, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Besitz die Brennnessel einen ähnlich hohen Anteil an Kieselsäure wie der Ackerschachtelhalm.


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